Renate von Raven

Ausbildung:
- studierte Sopranistin und Gesangspädagogin


Unterrichtstage:
Dienstags ab 14.OO Uhr


Meine Angebote:

  • Gesangsunterricht (Klassik/ Musical)
  • Stimmbildung
  • Atemtraining
  • Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen und Wettbewerbe
  • Studienvorbereitung
  • Ensemblearbeit


Aktueller Zeitungsbericht aus der HSt: Link


Gesang/Stimmbildung - Was ist das?
Gesang ist wahrscheinlich die älteste und ursprünglichste musikalische Äußerungsform der Menschen. Das Singen gehört zur Kultur sämtlicher Zeiten und Völker und kann alle Lebenssituationen begleiten (Rituelle Gesänge, Kinderlieder, Arbeitslieder und Gesang als Vortragskunst sind nur wenige Beispiele). Das Instrument des Sängers ist sein gesamter Körper. Die Stimme, die direkt im Körper entsteht, ist wohl das unmittelbarste Musikinstrument, das der Gesangsschüler genau kennen - und kontrollieren lernen muss.


Inhalte und Ziele der Gesangsausbildung:
Der Schüler lernt im Unterricht, das präzise wiederzugeben, was in den Noten steht. Dazu muss er den Notentext verstehen und mit Hilfe des Lehrers ihn sich auch selbst erarbeiten. Ferner lernt er den Inhalt der gesungenen Werke zu verstehen, auch wenn sie fremdsprachig sind, und damit das Werk richtig zu interpretieren.
Grundlegendes Ziel des Gesangsunterrichts und der Stimmbildung ist neben der Ausbildung einer gesunden, tragfähigen (klassischen) Singstimme auch die Schaffung eines ausgeprägten Körperbewusstseins. Dadurch können Seelisches und Emotionales unmittelbar zum Ausdruck kommen. Neben der Atemstütze ("Der Atem ist das Benzin des Sängers" - (M.P. Hallard)) sind stimmbildnerische Ziele des Unterrichts u.a. die Erweiterung des Stimmumfangs, der Registerausgleich (Beseitigung von eventuellen Brüchen in der Stimme) sowie eine klare Artikulation. 


Grundvoraussetzungen und Einstiegsalter:
Das elementar Wichtigste ist zunächst eine stabile und belastbare Stimme. Ferner sind musikalisches und rhythmisches Empfinden (Fähigkeit, eine einfache Tonfolge richtig nachzusingen, Klatschen im vorgegebenen Tempo) und Notenkenntnisse
Voraussetzung für die Aufnahme zum Unterricht. Ein gesundes Selbstbewusstsein sowie Grundkenntnisse des Klavierspielens(rechte Hand im Violinschlüssel) wären wünschenswert.
Eine Gesangsausbildung erfordert, wie das Erlernen jedes Instuments, vom Schüler Selbstdisziplin. Um das Gelernte nicht zu vergessen, ist regelmäßiges Üben wichtig, nicht zuletzt, um die für das Singen notwendigen Muskeln im ganzen Körper zu trainieren.
Stimmbildung ist schon ab einem Alter von 8 - 10 Jahren möglich, eine Ausbildung der Singstimme etwa ab 13 - 15 Jahren (nach dem Stimmbruch bei Jungen und der hormonellen Umstellung bei Mädchen).


Mein Grundsatz für's Unterrichten:
In harmonischer und lockerer Atmosphäre aus jedem Schüler das Machbare herausholen


Ein wichtiger Satz für mich:
"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben"- aus "Stufen" von Hermann Hesse

 


Musikalischer Lebenslauf:
Die in Hamburg geborene Sopranistin Renate von Raven absolvierte nach dem Abitur ein juristisches Fachhochschulstudium sowie gleichzeitig ein privates Gesangsstudium in Hamburg und Berlin. Nachdem sie zunächst einige Jahre im "Chor der Hamburgischen Staatsoper" mitwirkte, setzte sie in Süddeutschland ihr Sologesangsstudium bei KS Guy Ramón und bei Klaus Hammer in Stuttgart fort.
In den darauffolgenden Jahren machte sie sich als Konzertsängerin in der Region wie auch überregional einen Namen. Dabei erarbeitete sie sich im Bereich der Kirchenmusik ein breites Solo-Repertoire der Konzertliteratur verschiedenster Epochen. Neben Bachs großen Oratorien zählen hierzu vor allem die Chor-Werke von Mozart, Haydn, Brahms und Mendelssohn, wie auch diverse zeitgenössische Kompositionen.

Gleichzeitig gestaltet sie eigene Liederabende. Hierbei ist sie auch eine geschätzte Duett- und Ensemblepartnerin.

Von 2004 bis 2007 leitete sie die von ihr gegründete "Neue Kulturreihe Löwenstein", mit der sie viel beachtete klassische Konzerte sowie ein Jazzprogramm der 20er- 40er Jahre zur Aufführung brachte.

Von 2003 bis 2008 war Renate von Raven regelmäßig engagiert im " Le Cafe -Théâtre" des "Kaffeehaus Hagen", Heilbronn, als Sopranistin und im Schauspiel, ab 2005 als festes Ensemble-Mitglied. So spielte sie u.a. in einer Doppelrolle die zwei Sopranistinnen in Mc Nally's "Meisterklasse" und die "Christine" in Barylli's "Honigmond". Ferner wirkte sie in verschiedenen Revuen und Konzertproduktionen mit. Wiederholt sang sie im „Kleinen Kammerkonzert“ des Theaters Heilbronnunter der Leitung von Nicolas Kemmer. 

Seit 1995 unterrichtet Renate von Raven gleichzeitig im Fachbereich Sologesang.  Zeitweise wirkt sie auch als Stimmbildnerin in verschiedenen Chören. Ihre Schüler nehmen regelmäßig an Wettbewerben, z.B.  "Jugend musiziert", teil und waren bereits Preisträger auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Einige studieren Musik oder sind selbst inzwischen im Engagement oder als freischaffende Sänger tätig. 
Im Schuljahr 2009/10 war Renate von Raven auch Gesangscoach beim Schulmusical "Grease" des JKG Weinsberg.


Einige Pressestimmen:

"...Renate von Raven oft in der Rolle der kleinen, irgendwie beschützenswerten Frau, die wie auf Knopfdruck ihren strahlenden Sopran zum Klingen bringt."
(Heilbronner Stimme, 15.06.2009 )

"...sicher in der Intonation begegnet von Raven den diffizilen Stücken..." 
(Heilbronner Stimme, 13.11.07)

"...Renate von Raven wurde mit ihrem feinsinnigen Gesang sowohl Felix Mendelssohn-Bartholdys - als auch Robert Schumanns Werken gerecht..." 
(Fränkische Nachrichten und Luxemburger Wort, 12.12.06)

"... Blumen und Bravorufe flogen am Ende der "Meisterklasse" auf die Bühne.... Kongeniale Gegenfigur ist Renate von Raven. Die professionelle Sängerin zeigt zwei grundverschiedene Sopranistinnen, die eine eingeschüchtert, unsicher und naiv, die andere selbstbewusst und stimmgewaltig." 
(Rhein-Neckar-Zeitung, 12.02.05)

"... Renate von Raven sang das Sopransolo mit textverständlicher Klarheit und belebender Emotionalität... Nebst vorbildlicher Deklamation überzeugte von Raven mit weich fließendem Crescendo....Die Solistin Renate von Raven bot elitäre Ausdrucksform, inklusive mühelos erreichten Spitzentönen." 
(Heilbronner Stimme, 12.05.04)

"... Renate von Raven mit ausdrucksvollem Liederzyklus (Überschrift)...die Sopranistin Renate von Raven brachte mit schön geführter, ausdrucksvoller Stimme einen Liederzyklus von Philipp Rypinski zum Vortrag." 
(Fränkische Nachrichten, 12.03.03 und Luxemburger Wort, 8.03.03)